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Neues zum Thema Prostitution, News aus NRW

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Wie verhält es sich denn jetzt mit dem Thema Prostitution und den Vorhaben der GroKo? Im letzten Jahr wurden ja viele Forderungen nach Abschaffung der Legalisierung der Prostitution laut, angeführt von Alice Schwarzer und diversen EU Parlamentariern, die gar das schwedische Modell für ganz Europa für die einzig richtige Lösung halten. Nun, nach der Bundestagswahl und dem Umstand, dass Frau Schwarzer aufgrund ihrer Steueraffaire ihre Aktivitäten verlagerte, ist es etwas ruhiger geworden. Sachlicher allerdings nicht immer. Hier ein mal einige Punkte, die derzeit diskutiert werden:

- Die Kondompflicht, die es schon in Bayern und auch im Saarland gibt, soll bundesweit eingeführt werden.
- Events und Etablissements, die gegen die Menschenwürde verstossen, sollen verboten werden. Dazu gehört: Flat rate Bordelle, Gang Bang Veranstaltungen
- Freier, welche wissen-und willentlich die Dienste von Zwangsprostutierten in Ansprüche nehmen, sollen bestraft werden (Wie man das umsetzen kann, ist wohl noch unklar.) Das Ziel dahinter ist, Zwangsprostitution einzudämmen. Das geht natürlich nur, wenn man für die Opfer den Zeugenschutz auflegt. Ein sicherer Aufenthalt für Opfer bei Mitwirkung in Strafverfahren wird ebenfalls gefordert.
- Das Mindestalter für legale Prostituierte soll von 18 auf 21 Jahren erhöht werden.
- Genehmigungen für Prostitutionsstätten wie in der Gastronomie sollen  Pflicht werden. Außerdem sollen Bordellbetreiber eine Zuverlässigkeitsprüfung durchlaufen
- Anmeldepflicht für Prostituierte inkl. Krankenversicherungspflicht
- Einführung des „Bockscheins“, Pflichtuntersuchung durch das Gesundheitsamt

Es bleibt abzuwarten, auf welche Neuerungen sich die GroKo letztlich einigt.


NRW NEWS

Düsseldorf

Fernseh-Lude Bert Wollersheim plant ein neues Bordell an der Oberhausener Strasse in Rath, nah gelegen dem ISS Dome. Zum Argwohn der Anwohner und Politiker, zumal die Erteilung der Genehmigung äußerst kurios verlaufen sein muss, denn ein ähnlicher Antrag wurde vor einiger Zeit abgelehnt. Die Anwohner befürchten durch das Luxus Bordell die Ansiedlung eines Strassenstrichs, was allerdings sehr unwahrscheinlich ist. Die Freier eines Bordells unterscheiden sich von denen eines Strassenstrichs.

Duisburg
Das größte Bordell der Region befindet sich in Duisburg. Mitte 2013 zählten die Laufhäuser rund 430 Zimmer. Allerdings ist das Umfeld in einem jämmerlich Zustand. Mit der Charlottenstrasse ging es in den letzten Jahren immer weiter abwärts. Armutseinwanderung und Kriminalität machen das Viertel als Wohngegend immer unattraktiver. In Duisburg gibt es einige der sogenannten Problem-Häuser, das bekannteste in Duisburg-Bergheim soll jetzt geschlossen werden.

Krefeld
Der Strassenstrich an der Neuen Ritterstrasse in Krefeld darf bleiben. Die Bezirksregierung sehen das Wohl der Jugend nicht gefährdet, die Kontrollen seien ausreichend. Allerdings lehnt sie die Ausweitung des Strassenstrichs ab.

Dortmund
Im Jahr 2011 wurde der Strassenstrich in der Nordstadt geschlossen. Das ging damals bundesweit durch die Presse. Eigentlich ist das Thema abgeschlossen, jedoch beschäftigt die Ordnungshüter immer noch eine Anzahl von suchenden Freiern, die durch das Gebiet cruisen. Nun soll ein Durchfahrtverbot sowie hohe Bußgelder dazu verhindern, dass Freier im Sperrgebiet Frauen ansprechen.

Köln

Die Sperrbezirksverordnungen für Köln, Hürth und Brühl sind von der Bezirksregierung „entfristet“ worden. Das Gesamtkonzept zur Regelung der Strassenprostitution sollte die Beeinträchtigungen durch die Zunahme der Prostitution mindern. Demnach ist es im Kölner Süden nur noch in der Umgebung des Eifeltores möglich, die Prostitution auszuüben. Das Konzept habe sich nach Aussagen der Bezirksregierung bewährt, es gäbe keine Verdrängungseffekte, und Kinder und Jugendliche würden nicht mit der Strassenprostitution min Kontakt kommen.