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Aktuelles aus dem Gewerbe

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NRW
Grüne Gesundheitsministerin Barbara Steffens fordert: Prostituierte sollen vor Ausbeutung geschützt werden

Beim runden Tisch Prostitution NRW wurde erklärt: NRW ist gegen die Anhebung des Mindestalters für Prostitution auf 21 Jahre. Auch die geplante Kondompflicht lehnt NRW ab, so Barbara Steffens. Die Anhebung des Mindestalters birgt die Gefahr, dass jüngere Frauen in die Illegalität getrieben werden. Die Untersuchungspflicht für Huren sollen ihrer Aussage nach auch nur auf dem Papier Sicherheit bieten, denn eine Ansteckung kann bis zu drei Monate dauern. Allerdings sollte es in Zukunft für die Betreiber von Bordellen eine Zuverlässigkeitsprüfung geben. Es soll dabei sichergestellt werden, dass der Betreiber keine Sexualstrafdelikte begangen hat und keine Steuerschulden hat. Dem Schutz von Prostituierten soll bald eine App für Smartphones dienen. Dort soll man in verschiedenen Sprachen Informationen über sicheren Sex, Gesundheit und sicheres Arbeiten erhalten.

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Umstrittene Taxi App Uber wertet Daten nach Fahrten zu möglichen One-Night-Stands aus

Der in heftige Kritik geratene amerikanische Anbieter Über wertet Nutzungsdaten über mögliche One Night Stands oder Hurenkontakte aus. Demnach haben Experten Buchungen extrahiert, die nachts und früh morgens erfolgten, bei denen der Abfahrtsort der zweiten in einem Radius von etwa 160 M vom    Zielort der ersten Fahr lag. Daraus ergab sich eine Karte mit Bezirken, die häufig vermutliche One-Nights-Stands zeigt. Solche Indiskretionen leisten sich wirkliche Taxi Fahrer wohl nicht.

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Düsseldorf
Das Düsseldorfer Rotlichtmilieu unter die Lupe genommen

Nach dem Prozeß gegen Deutschlands derzeit bekannteste Rotlichtfigur Bert Wellersheim wird nun das Düsseldorfer „Gewerbe“ auf Anfrage der Ratsfraktion der Linken von der Stadtverwaltung genauer unter die Lupe genommen.
Heraus kamen einige Fakten: So bieten etwa 635 Frauen, Männer und Transsexuelle in Düsseldorf käufliche Liebe an, bei Messen und Konzerten steigt dies locker auf über 750. Dabei finden die meisten Liebesakte in privaten Wohnung statt (Wohnungsprostitution). 

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Köln
Verhandlungen über Bordell am Eifeltor gestoppt


Am Güterverkehrszentrum  wird nun doch kein Bordell entstehen. Die Verhandlungen mit dem Investor wurden gestoppt, nachdem es massive Kritik seitens der Polizei und der Politik hagelte. Für den Investor eine Enttäuschung, denn das Objekt läge verkehrsgünstig an der Autobahn.  Als Gründe nannte die Stadt die Gefahr von Problemen zwischen mehreren Betreibern von Bordellen in Köln, aber auch die Nähe zum Wohnwagenstrich. Geplant war ein Laufhaus von über 2000 QM. Die Polizei begrüßt diese Entscheidung, da das Gleichgewicht in der Szene gewahrt bliebe.